Lösung Aufbauelemente

Aus Digitale Schule Bayern
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Du kannst nun deine Lösung mit der folgenden Lösung vergleichen. Wichtig ist, dass du die Hauptmerkmale des Aufbaus erkannt hast.


Wie Lea ihre Angst überwandt




Es war an einem sonnigen Samstag im Juli. Lea besuchte zusammen mit ihren beiden Freundinnen Lisa und Sophie das Freibad.




An diesem heißen Sommertag strömten natürlich alle in die Freibäder. Darunter auch Lea mit ihren Freundinnen Lisa und Sophie. Die Liegewiese war voll und sie mussten sich etwas länger nach einem guten Platz umsehen, was jedoch gar nicht so einfach war. Lisa meinte: „Ich möchte braun werden, deswegen legen wir uns in die Sonne!“ Sophie hingegen erwiderte: „Ich möchte keinen Sonnenbrand bekommen, weshalb wir uns einen Schattenplatz suchen müssen!“ Lea äußerte sich gar nicht zu diesem Thema. Sie war schon braun und würde bestimmt nicht so schnell rot werden. Andererseits wäre bei dieser Hitze ein Schattenplatz auch nicht schlecht! Ihr war es egal, denn das Mädchen hatte ganz andere Sorgen: Lisa und Sophie waren Wasserratten.
Beide trauten sich, vom Dreier und vom Fünfer zu springen, ohne auch nur einmal kurz mit der Wimper zu zucken. Hoffentlich verlangten sie dies nicht auch von ihr! Lea traute es ihnen zu. Allein beim Gedanken daran wurde es ihr heiß und kalt. Sophie und Lisa hatten sich endlich geeinigt. Sie zogen den Schattenplatz von Sophie vor, aber nur unter der Bedingung, dass Sophie Lea ein Schokoladeneis ausgab. Als sie ihre Handtücher unter einem Baum ausbreiteten, rief Sophie: „Schaut mal! Da drüben sind doch Philipp und Hannes aus unserer Klasse!“ Lisa flüsterte: „Guckt mal, die Oberzicke Jenny ist auch da!“ „Oh nein, die hat mir gerade noch gefehlt!“, dachte Lea. Jenny würde sie bestimmt förmlich zwingen, vom Turm zu springen, nur um sie bloß zu stellen.
Nachdem sie mit ihren Handtüchern fertig waren, gingen die drei erst einmal ins Wasser. Die Freundinnen tobten, spritzten sich nass, spielten Unterwasserspiele und rutschten mit den Jungs um die Wette. Ab und zu trotteten sie erschöpft zu ihrem Platz und tranken etwas, cremten sich ein oder ruhten sich einfach nur aus. Die Oberzicke bemerkte dabei nur spitz: „Kinderkram!“ Doch da wandt Hannes ein: „Ach ja? Na dann lasst uns einen Wettbewerb abhalten. Jeder von uns muss einmal vom Fünfer springen.“ Alle willigten ein, bis auf Jenny und Lea. „Komm, du schaffst das schon. Wir zeigen es dieser Zicke!“, sprach Philipp ihr Mut zu. Das gab Lea genug Mut, um auch einzuschlagen. Jetzt hing es nur noch an Jenny, die jedoch insgeheim darauf feixte, dass Lea sich nicht trauen würde. Schließlich wusste sie, dass sie Höhenangst hatte. Wenn sich Lea also auch nicht traute, dachte Jenny, hätte sie die Wette nicht verloren. Jenny zögerte noch ein bisschen, denn sie war ja auch noch nie vom Fünfer gesprungen, sagte dann aber doch zu. „Also abgemacht“, meinte Lisa, „zuerst Sophie und ich, dann die Jungs. Anschließend Lea und zum Schluss Jenny.“ Gesagt getan. Alle sprangen problemlos, bis Lea dran war. Sie stand zitternd auf dem Turm, die glitschigen Fußabdrücke hinter ihr. Ihr lief ein eiskalter Schauer den Rücken hinunter. Sie hatte weiche Knie. „Wie soll ich das nur schaffen?“, flüsterte sie. Von unten rief Jenny: „Die traut sich ja eh nicht!“ „Und ob“, versicherte Lisa ihr. Für Lea wurde es immer brenzliger. Irgendwann musste sie springen. Große Angst kam auf. „Wenn ich nicht springe, stehe ich als totaler Feigling da!“, dachte sie und gab sich einen Ruck. Sie schloss die Augen - und sprang!

Unten angekommen machte sie im Wasser den größten Luftsprung ihres Lebens. Als nun Jenny dran war, traute sie sich natürlich nicht. Sie gab den anderen ein Eis aus und ließ sie von da an in Ruhe. Lea, Lisa, Sophie und die Jungs feierten ihren Sieg und genossen ihr großes Eis. Der hatten sie es gezeigt, da waren sich alle einig!




Überschrift

weckt das Interesse des Lesers

Einleitung

Die Einleitung benennt Ort, Zeit und Hauptpersonen der Handlung. Sie sollte möglichst knapp formuliert sein und den Höhepunkt (Was?) nicht vorwegnehmen.

Der Hauptteil

Der Hauptteil führt in mehreren Erzählschritten zum Höhepunkt hin.

Erzählschritt 1

Der erste Erzählschritt erzählt hier zu Beginn der Geschichte von der Suche nach einem geeigneten Liegeplatz im Schwimmbad.


Erzählschritt 2

Der zweite Erzählschritt berichtet in diesem Fall von den Bedenken, die Lea in Bezug auf ihre Freundinnen, aber auch in Bezug auf die anderen Jugendlichen hat. Damit wird die Situation im Höhepunkt zugleich angedeutet.


Erzählschritt 3

Der dritte Erzählschritt erzählt davon, welchen Spaß die Jungen und Mädchen haben.

Erzählschritt 4

Der vierte Erzählschritt bereitet den Höhepunkt vor. Dabei wird als Anlass die Wette zwischen den Jungen und Mädchen beschrieben.




Höhepunkt

Der Höhepunkt ist der spannendste Moment in der Erzählung. In dieser Erzählung berichtet er über den Moment, bevor Lea vom Fünfer springt. Er beschreibt insbesondere ihre Gedanken und Gefühle.



Der Schluss

Der Schluss löst den Höhepunkt auf und rundet die Erzählung im Ganzen ab.