Die Einleitung formulieren

Aus Digitale Schule Bayern
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DIE EINLEITUNG IM BERICHT

Die Einleitung im Bericht gibt eine erste grobe Vorinformation zum darzustellenden Ereignis und informiert über die Fragen Wer?, Was? (allgemein), Wann? und Wo?.


Aufgabe 1

Formuliere aus den vorgegebenen Notizen eine Einleitung in dein Heft. Vergleiche anschließend dein Ergebnis mit der vorgeschlagenen Lösung. Bist du dir damit unsicher, kannst du gerne deine Lehrerin um Rat fragen.

Fritz F. (Autofahrer, 46 Jahre) - 5. Mai 2008 - Autounfall - Bamberg - Feldkirchenstraße - Kollision mit Ampelanlage - Kontrolle verloren


heftiger Hagelsturm - Apfelbaumbestände in der Gartenstraße - Bamberg - schwere Schäden - vergangenens Wochenende


Zoo - Nürnberg - Zoodirektor - Nachwuchs Eisbär Flocke - Vorstellung vor Publikum - 3. Mai 2008 - Dienstag


Motorradfahrer aus Dewsbury - unfreiwilliger Ausflug - Yorkshire - heute


Aufgabe 2

Lies dir das folgende Ereignis durch und überlege, welche der vorgeschlagenen Einleitungen du wählen würdest! Begründe, warum du dich hierfür entschieden hast!


Es war Montag, der 14.04.2018, um ca. 14.00 Uhr. Ich freute mich schon den ganzen Vormittag aufs Gassi gehen im nahe gelegenen Wald. Mit der Leine im Maul und wedelndem Schwanz zerrte ich mein Herrchen Walter aus der Küche zur Haustür. Ich zog mit aller Kraft, so dass mein Herrchen sich schließlich geschlagen geben musste. Er setzte noch kurzer Hand seinen Hut auf und zog seine warme Wolljacke an, denn es war eiskalt. Wir nahmen den üblichen Weg durch den Wald. Als wir schon eine Weile gegangen waren, kamen wir an die Lechbrücke. Auf einmal hörte ich mein Herrchen sagen: „Hoffentlich treiben sich heute nicht wieder diese Enten herum.“ Wir liefen sorglos hinüber und ich schaute erwartungsvoll über das hohe Brückengeländer. Was hatte mein Herrchen eben erst gesagt? Enten? Was ist denn da unten los? Ich traute meinen Augen nicht. „Das wird ein schmackhaftes Abendessen geben, mein Tommy!“, dachte ich mir im Stillen, als mir schon vor Hunger das Wasser im Mund zusammenlief. Jetzt war ich nicht mehr zu halten. Ich zerrte wie verrückt an der Leine, bis mich mein Herrchen verdutzt anschaute. Noch ein Zug und weg war ich! Mit einem mächtigen Satz sprang ich über das Brücken-geländer. Hui, ist das schön in der Luft! Ich hätte Flieger werden sollen! Schon landete ich im Wasser und sah mich neugierig nach den kleinen Entchen um. „Bleibt doch endlich stehen, ihr schwimmenden Braten!“, bellte ich ihnen vorwurfsvoll nach. Doch es nützte nichts. Die Enten schwammen mit ohrenbetäubendem Geschnatter davon. So ein Pech aber auch! Beinahe hätte ich sie gehabt! Ich sah mich um. Oh, Gott, lauter Wasser um mich herum! Ich wurde abgetrieben. Mir schossen düstere Gedanken durch den Kopf: „Ob ich mein Herrchen und mein geliebtes Körbchen je wiedersehen werde?“ Ich paddle wie von Sinnen um das Ufer zu erreichen, aber vergeblich. Die Strömung ist einfach zu stark. Langsam aber sich schwindet auch der letzte Hoffnungsschimmer. Ich bin den Tränen nahe und habe schon fast keine Kraft mehr. Immer wieder werde ich von der reißenden Strömung unter Wasser gezogen. Doch wen sehe ich da auf der Brücke? Ist das nicht Regina? Urplötzlich wird mir schwarz vor den Augen... - Wo bin ich? Was ist denn nun los?

Ich musste fast losheulen, als ich mein Herrchen und meine Nachbarin Regina um mich herum sah. Welch ein Glück! Das war Rettung in letzter Sekunde!

(Quelle: W. Proschek, Umwandlung von einer Erzählung in einen Bericht, in: deutsch-digital.de)


(!12-jährige zog am Dienstag Nachbarshund aus dem Fluss.) (!Rettung in letzter Sekunde erlebte ein Hund in einem nahe gelegenen Waldstück.) (Am Montag, den 14.Mai, zog eine 12-jährige einen Hund in einem nahe gelgenen Waldstück aus dem Fluss und rettete ihm das Leben.)


Vergleiche deine Begründung mit der Lösung und verbessere die fehlerhaften Einleitungssätze in dein Heft!